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das Montefeltro zu Tisch
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Geschichtsangaben ueber das Montefeltro und Massa
Trabaria
Massa Trabaria, Montefeltro und das
Metaurotal grenzen an Umbrien, Toskana und Romagna. Diese
Gegenden zählen zu den entlegenen aber sehr
geschichtsreichen Ecken der Marken.
An den Ufern des Metauro Flusses, zwischen Fermigano und
Urbania, schlugen 207 v. Chr. römische Truppen die
Karthagener. Das heutige Sant’ Angelo in Vado hieß unter den
Römern „Tiferno Metaurense“.
Auch die Besetzung durch die Longobarden hinterließ viele
Spuren.
San Leo war vom Jahr 961 bis 963 Hauptstadt des
italienischen Reiches und in den Mauern seiner Festung starb
später Graf Cagliostro, Alchemist, Wahrsager, Wundertäter
und Freimaurer.
Zwischen dem VII und XIII Jahrhundert erbauten die
Benediktiner mächtige Abteien. Die Familien Brancaleoni,
Montefeltro, Malatesta, Oliva, Ubaldini und Della Faggiola
stritten immer wieder um die Vorherrschaft im Land. Zur
Hälfte des 15. Jahrhunderts ging die Macht fast vollständig
an Friedrich den Grossen von Urbino. Er befestigte die
Stadt, förderte Kunst und Handel.
Die Stadt Urbania ist nicht nur wegen ihres Mumienfriedhofes
bekannt. Sie verdankt ihren Ruhm den Grossen der Stadt :
Donato Bramante, Lorenzo Ghiberti, Antonio del Pollaiolo,
Francesco di Giorgio Martini, Gerolamo Genga, Vanvitelli,
Pietro da Rimini, Barocci und Guido Cagnacci.
Aus Sant’ Angelo in Vado stammen die Geschwister Zuccari
sowie Francesco Mancini. Viele ihrer Altarbilder sind noch
heute in den Kirchen der Stadt zu besichtigen.
Die Gemeinde Mercatello hortet eine Perle der italienischen
Malerei: die byzantinische Ikone der Madonna mit Kind (circa
1100) sowie die Fresken in der dem heiligen Franziskus
geweihten Kirche aus dem 14. Jahrhundert.
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