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Flora

Unser Standort

Wir befinden uns in der Provinz von Pesaro und Urbino, im Tal des geschichtsreichen Metauro. Der Fluß durchquert das ganze Gebiet. Entlang seines Laufes formen sich Becken und Wasserfälle. Immer wieder trifft man auf kleine vom Wasser geschaffene Schluchten und seltene Pflanzen. Trotz intensiven Ackerbaus hat die Vegetation kaum etwas von ihrer ursprünglichen Faszination eingebüßt.

 

Flora und Vegetation

Besonderst im gebirgigen Teil der Marken, wo der Mensch weniger Einfluß auf die

Natur ausüben konnte, ist die Landschaft besonderst eindrucksvoll. Durch intensive Aufforstung konnte man der Erosion Einhalt gebieten und wichtige ökologische Nischen erhalten.
 


 

Acero Napoletano
Albero di Giuda

Gepflanzt wurden vorwiegend

Tannen und Fichten aber auch Laubbäume, wie z.B. der Ahorn. Die farbige Herbstlandschaft ist charakteristisch für diese Gegend.
Der Urwald ist teilweise noch erhalten. Man trifft vor allem auf Eichen, Eschen, Hagebuchen, Ahorn und in den kälteren Landstrichen auf Buchen. Im Unterholz wachsen Weißdorn, Haselnußsträucher, Schlehdorn, Kornelkirsche, Blutkraut, Perueckenbäume und Holunderbüsche. Am Boden gedeihen Farnkraut, Primeln, Alpenveilchen und Mäusedorn.
 

 

 

 

 

 

 

Colutea
Primula

Die Südhänge sind mit mediterraner macchia überwuchert, die auf dem kalkhaltigen Boden besonderst gut gedeiht. Die Vegetation besteht aus Steineichen, Ginster, Eschen, Ahorn, Terebinthen und Lorbeer.

Croco
Narciso

Alle Hochplateaus sind von Wiesen überzogen, da mit der Zeit der Wald abgeholzt wurde um Weiden für die Tierhaltung zu schaffen Ansonst trifft man auf Ginsterbüsche oder wilde Rosen.

 

Fauna

Pettirosso
Gufo

 Die Vielfalt der Tierarten ist beeindruckend. An den Flußufern nisten leuchtend blaue Eisvögel. Reiher sind über das ganze Jahr anzutreffen. Rotkehlchen, Amseln, Distelfinken, Goldammern und der extrem scheue Wiedehopf wagen sich bei der Futtersuche bis in die angrenzenden Felder. Elstern und Dohlen sind weitverbreitet. Sie nisten in den verlassenen Höfen. Die hochgelegenen Wälder sind der Lebensraum kleiner Vögel wie die Kohlmeise, der Eichelhäher und der Fink. Das typische Lachen des Grünspechts erklingt alljährlich.

Moscardino

 

In wilderen, für den Menschen unzugänglicheren Gegenden berichten die Ornithologen von besonderst seltenen Arten. Der Königsadler ist der größte Vogel der Marken. Sein Flug ist lautlos. Über den Berggipfeln hält er Ausschau nach Beute. Er nistet in der Golaschlucht und auf dem Montiegoberg. In diesen höheren Lagen leben auch andere Greifvögel (z.B. Falken und die Weihe).

 

Den Ruf der nachtaktiven Greifvögel vernimmt man besonderst in Sommernächten: Schleiereule, Waldkäuzchen und Uhus durchfliegen auf der Suche nach Mäusen die Nacht. Sie nisten in Ruinen und holen Baumstämmen. In den Wiesen leben Lerchen, Kalanderlerchen und Hänflinge.
Unter den Säugetieren trifft man auf die Haselmaus, Siebenschläfer und das allgegenwärtige Eichhörnchen. Es wächst die Zahl der Stachelschweine, ein großer Nager, der aus Süditalien in diese Gegend zugewandert ist.
Hasen, Wildschweine und Rehe versammeln sich Nachts auf den Lichtungen. Die Zahl der Füchse, Steinmarder, Dachse, Wiesel und sogar Wölfe wächst mit der Zahl der Beutetiere.

 

Daino
Istrice

weitere Informationen:
fondazionecarifano